Warum Recruiting nichts für Newbies ist

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©Depositphotos.com/ ivelin (Ivelin Radkov)

12.04
am 12.04.172018-03-14
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Ein Blick in die Personalabteilungen von Österreichs Unternehmen lässt vermuten, dass Karrieren im Personalwesen oftmals mit einer Position im Recruiting beginnen. Auch ehemalige Studienkollegen kündigten regelmäßig an, „erst einmal im Recruiting zu starten“. Wenn aber das Recruiting tatsächlich so einfach ist, dass man darin auch ohne oder nur mit wenig Berufserfahrung erfolgreich sein kann, stellt sich für mich die Frage, worauf sich denn dann das ganze Gejammer über fehlende Fachkräfte, Fluktuation, Mitarbeiterbindung, „war for talents“ gründet? Wenn Recruiting so einfach ist, weshalb gibt es dann über 1000 Personalberater in so einem kleinen Land wie Österreich? Wieso steht Recruiting bei Vielen am Beginn der HR-Karriere und nicht erst am Ende?

 

5 Gründe, warum erfolgreiches Recruiting nichts für Newbies ist

 

  1. Für nachhaltiges und professionelles Recruiting müssen Sie die Unternehmenskultur im Blut haben.  
  2. Recruiting bedarf der Expertise über einen bestimmten Kandidatenmarkt, der erst über die Jahre wächst.
  3. Berufsbilder sollten Sie aus den impliziten Anforderungen des Daily Business Ihres Unternehmen kennen – und nicht lediglich aus den Stellenbeschreibungen. 
  4. Bewerber merken, wenn Ihnen die notwendige Fachexpertise im Gespräch fehlt.
  5. Mangelndes Verständnis der offenen Position verzögert Abstimmungs-prozesse, verlängert Besetzungszeiten und erhöht dadurch den Druck auf das Recruitingprojekt.

 

5 Tipps, falls Sie dennoch im Recruiting beginnen sollten:

 

  • Stellen Sie ein angemessenes Onboardingprogramm sicher (3 bis 6 Monate).  
  • Lassen Sie sich einen Mentor oder eine Mentorin zur Seite stellen.
  • Verbringen Sie viel Zeit mit den Führungskräften von Fachabteilungen.
  • Arbeiten Sie in jeder Abteilung mindestens 5 Tage pro Jahr mit, um deren konkrete Anforderungen und Herausforderungen und „menschliche“ Struktur zu verstehen.

  • Untersuchen und verstehen Sie die Strategie des Unternehmens um die Personalarbeit damit verknüpfen zu können.


Im Recruiting stößt man relativ leicht an seine Grenzen. Wenn die Fachabteilung Druck macht, die administrativen Aufgaben erneut überhand nehmen und das fünfte Jobinserat auf der dritten Jobplattform keine passenden BewerberInnen liefert, dann kann es oft wirtschaftlicher sein, dazu ExpertInnen ins Boot zu holen. Wie Sie sichergehen können, dass Sie dabei die richtige Wahl treffen, finden Sie hier.

 

 



PERDINO

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