Diese 8 Skills beherrschen erfolgreiche Führungskräfte

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©depositphotos.com/andrewgenn (Andrew Grossman)

21.01
am 21.01.182018-03-20
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Skills erfolgreicher Führungskräfte | Teil 1 von 4

 

Mitarbeiter kommen wegen dem Job oder dem Unternehmen und verlassen es wegen der Führungskraft! Eine Binsenweisheit und dennoch scheitern Führungskräfte immer wieder an den gleichen Fehlern.

 

Dieses Phänomen möchte ich in einem vierteiligen Blogbeitrag behandeln und in den nächsten vier Wochen, jeden Dienstag, einen Teil dieser Serie veröffentlichen. Jeder Teil beinhaltet zwei Eigenschaften, die eine erfolgreiche Führungskraft ausmachen. Bleibt also dran!

 

Sie haben es nicht leicht! Führungskräfte sind bei Problemen im Daily Business nur selten aus dem Schneider, solange sie nicht die Oberbosse sind. Ist das mittlere Management eher eine Bürde als Fortschritt in der Karriereleiter? Eines ist klar, sobald sie die Teamleitung innehaben und für ihre Mitarbeiter verantwortlich sind, haben sie die Rolle des Chefs. Dabei spielt es für Mitarbeiter meist keine Rolle, ob es über der Führungskraft noch weitere Hierarchie-Ebenen gibt.

 

Führungskräfte haben spezielle und nicht immer einfach zu lösende Situationen, denn sie sind unmittelbar mit den Mitarbeitern in ihrer Organisation konfrontiert - sowohl physisch als auch emotional. Sie müssen Vorgaben aus dem Top-Management erreichen, Veränderungen umsetzen, neue Systeme und Prozesse einführen. Für Fortschritt und Stillstand stehen sie Rede und Antwort gegenüber jenen, die in der Karriereleiter weiter oben sind.

 

Mangelt es an Führungsqualität, führt dies fast immer zu Problemen in der Mitarbeiterbindung. Gute Mitarbeiter verlassen die Organisation. Dieser Abgang von guten Mitarbeitern wirkt sich auch auf andere Kollegen aus. Die Fluktuation von Mitarbeitern steigt, und jene Mitarbeiter, die (noch) bleiben, gehen meist missmutig zur Arbeit. Drei von vier Arbeitnehmer sind der Meinung, dass ihre Führungskraft der stressigste und schlimmste „Teil“ ihres Jobs ist. Es ist Fakt, dass schlechte Führung zu weniger Produktivität und schadhaften Verhalten von Mitarbeitern führt.

 

Führungskräfte, unabhängig davon in welchem Karrierelevel sie stehen oder wieviel Mitarbeiter sie zu führen haben, brauchen spezifische und passende Skills, um diese Probleme zu vermeiden. Oder einfach gesagt, damit der Arbeitsplatz nicht zum Elend für Mitarbeiter wird.

 

#1 Führungskräfte brauchen starke Kommunikationsskills

 

Eine Arbeitsumgebung steht und fällt mit der Kommunikation. Wir alle glauben gerne richtig und gut zu kommunizieren, dabei sind wir in Wahrheit weit weg davon.

Gute Kommunikation ist vielseitig. So muss man klar und verständlich sagen können, was man will und soll gleichzeitig gut zuhören und sich verständnisvoll zeigen. Eine Hand wäscht die andere. Dieser Kreislauf schaut wie folgt aus:

 

Wissen, wann man zuhören soll. Wenn die Emotionen im Team hoch sind, ist es in der Führungsarbeit ratsam, sich verstärkt einzubringen, mit dem Team gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und enger als sonst zusammenzuarbeiten. Tauschen sie sich mit den Mitarbeitern aus, lassen sie Ideen, die von Mitarbeitern kommen zu und diskutieren sie diese im Team - hier gut zuzuhören ist entscheidend und schafft Vertrauen in die Führungskraft.

 

Wissen, wann man eingreifen soll. Wenn eine Diskussion im Team stattfindet, kann die Führungskraft die Kommunikation dadurch fördern, indem sie versucht die Gespräche auf Kurs zu halten. Indem die Führungskraft Ideen und Denkanstöße einbringt, kann die Diskussion in die richtige Richtung gelenkt werden. Schweift der Austausch zu stark ab, muss die Führungskraft das Ziel der Diskussionen wieder vor Augen führen und auch klar einfordern.

 

Wissen, wann man sprechen soll. Wenn klar wird, dass die Situation für Mitarbeiter konfus wird, ein Bedürfnis nach Effizienz erkennbar ist oder Mitarbeiter nicht mehr wissen was zu tun ist, muss die Führungskraft das Wort ergreifen.

 

In der Kommunikation geht es darum zu wissen, wann man still sein muss und wann man sprechen soll. Klar, es gibt Momente, wo die Kommunikation top-down übertrumpft, jedoch ist der Großteil der Kommunikation nicht hierarchisch bestimmt. Eine zu stark hierarchische top-down Kommunikation, die immer vorgibt was genau zu tun ist, kann zu Teams führen, die ohne Eigeninitiative und ohne der Führungskraft nicht mehr arbeitet.

 

#2 Führungskräfte müssen fähig sein, Entscheidungen zu treffen.

 

Klingt vielleicht komisch zu behaupten, dass Entscheidungen zu treffen, eine Fähigkeit sein soll, aber es gibt Menschen, die Schwierigkeiten dabeihaben, Schlüsse aus den einfachsten Angelegenheiten zu ziehen. Schlechte Entscheider sind leicht zu identifizieren.

 

  • Sie überdenken Dinge solange, bis sie selbst konfus und auch andere vollkommen verwirrt haben.
  • Sie verfallen leicht in die Suche nach alternativen Möglichkeiten und schieben Entscheidungen so lange auf, bis es zu spät ist.
  • Sie haben Angst Verantwortung zu übernehmen und für ihre Entscheidungen einzustehen.
  • Sie zögern so lange, bis jemand anderes eine einfache, oft unpassende Entscheidung für sie trifft.
  • Sie wissen nicht was wirklich los ist und glauben, dass ihre Mitarbeiter die Entscheidungen schon für sie treffen werden.
  • Sie treffen Entscheidungen, die lediglich ausreichend aber nicht optimal sind, nur um Aufsehen zu vermeiden.
  • Sie können nicht klar sagen, was sie wollen oder versuchen eine Situation herbeizuführen, die eine Entscheidung erfordert.

Eine Führungskraft, die keine Entscheidungen treffen kann, ist das Gegenteil der Micro-Manager. Beide sind gleich frustrierend für Mitarbeiter. Wird eine Führungskraft aus einem Team heraus erkoren, nimmt diese nicht immer das damit notwendige Verhalten für Entscheidungen auf einem höheren Level an. Sie bleiben dann in ihrem alten Verhaltensmuster und konzentrieren sich auf die zu verrichtende Arbeit, der sie zuvor nachgegangen sind. Weil die Arbeit bisher gut war, übersieht das mittlere und obere Management die Probleme, die in der fehlenden Führungsarbeit entstehen.

 

Das brauchen Führungskräfte, um gute Entscheidungen treffen zu können

 

  • Genaue und konkrete Informationen, als Entscheidungsgrundlage.
  • Die Fähigkeit Informationen in einem Standardverfahren vergleichen zu können, um fundierte und gute Entscheidungen treffen zu können.
  • Eine Vorstellung davon, wie das ideale Ergebnis danach aussehen sollte.
  • Die Größe und Courage zu haben, Entscheidungen zu treffen und dafür einzustehen.

Wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, müssen Führungskräfte in den Vordergrund treten. Unabhängig davon ob sich Mitarbeiter konstruktiv oder kooperativ in die Entscheidungsfindung einbringen, die Letztentscheidung muss die Führungskraft treffen. Wenn Entscheidungen gut durchdacht und auf Basis valider Informationen getroffen werden, sollte es im Falle einer Rechtfertigung der Entscheidung gegenüber Kritikern, weniger schwierig bzw. furchterregend sein.

 

Nächsten Dienstag erscheint Teil 2 von 4, der die Mitarbeitermotivation und das Erkennen von Verbesserungspotential behandelt. Ich freue mich auf ein Wiederlesen.

 

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Liebe Grüße, Florian von PERDINO!

 

 

 



PERDINO

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