Diese 8 Skills beherrschen erfolgreiche Führungskräfte | Teil 2

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28.01
am 28.01.182018-03-20
von


 

Skills erfolgreicher Führungskräfte | Teil 2 von 4

 

Letzten Dienstag habe ich die vierteilige Blogreihe zum Thema Skills erfolgreicher Führungskräfte gestartet. Heute ist Teil 2 von 4 zu lesen. Welche Fähigkeiten brauchen erfolgreiche Führungskräfte? Ich freue mich auf eure Kommentare. 

 

#3 Führungskräfte müssen die Fähigkeit besitzen, andere zu motivieren und auch sich selbst motiviert zu halten.

 

Führungskräfte müssen nicht nur fähig sein Mitarbeiter zu motivieren, sie müssen sich auch selbst motivieren können.

Motivation übertrumpft Intelligenz, Fähigkeiten oder hohes Gehalt. Wer hochmotiviert ist, lernt schnell, gerne und eignet sich aus eigenem Antrieb die notwendigen Fähigkeiten und das erforderliche Wissen an. Geld steht für hochmotivierte Mitarbeiter selten an erster Stelle. Dennoch wissen viele Führungskräfte noch immer nicht, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren und führen sollen.

 

Bringen sie ihre Teams dazu etwas zu fühlen. Ob es nun Leidenschaft, Zweck, Begeisterung, eine gemeinsame Geschichte oder Zusammenhalt ist. All diese Faktoren motivieren Mitarbeiter stärker und langfristiger, als punktuell gesetzte Belohnungen. Wenn Mitarbeiter negative Stimmung haben, kümmern sie sich besser und ernsthaft um das Thema. Wie sich der Mitarbeiter und auch andere Teammitglieder am Arbeitsplatz fühlen, wirkt sich auf die Motivation im Team aus.

 

Hören sie auf Ihr Team zu bestechen. Mitarbeiter für ihre Arbeit zu belohnen wird nur kurzfristig funktionieren. Langfristig werden Mitarbeiter, die nur über Belohnungen zu motivieren sind, ihrer tatsächlichen Arbeit nicht mehr nachkommen. Ist der Belohnungseffekt vorbei, fällt auch die Motivation für die Arbeit. Belohnungen haben ihre Berechtigung, jedoch sollten sie nicht Mittel zum Zweck werden, um die tägliche, notwendige Arbeit zu verrichten.

 

Zeigen sie Fortschritte auf. Nicht alle Mitarbeiter lassen sich mit Ergebnissen motivieren, aber die meisten davon sehr wohl. Und je stärker sie aufzeigen, welche Fortschritte und Erfolge ihr Team macht, umso stärker wir die Motivation sein, diesen Erfolg weiterzuführen und es noch besser machen zu wollen. Wenn die Aufgaben, die Sie ihrem Team übertragen keinen Zweck erfüllen oder kein Sinn für ihre Mitarbeiter erkennbar ist, wird das Team sehr rasch an Motivation verlieren.

 

Gute Mitarbeiter sind häufig mit sinnerfüllten, gezielten Aufgaben und autonomer Handlungsfähigkeit zu motivieren.

 

#4 Führungskräfte müssen die Fähigkeit besitzen, Bereiche zu erkennen, die Verbesserung brauchen.

 

Führungskräfte sind Troubleshooter und Innovationsmanager. Jene Führungskräfte, die nur ihren Dienst nach Vorschrift machen, sind für Organisationen gefährlich. Sie machen in der Regel nicht mehr als ihre Arbeitszeit korrekt aufzuzeichnen und die minimalsten Anforderungen für die Organisation zu erfüllen. Sie setzen häufig nur die notwendigsten Anforderungen um und interessieren sich nicht für Bereiche oder Prozesse, die leicht und schnell verbessert werden könnten und auch verändert werden sollten. Hingegen gute Führungskräfte schlechte Prozesse oder Innovationspotential erkennen, diese mit ihren Mitarbeitern diskutieren und konzeptionell an neuen Lösungen arbeiten wollen und auch können.

 

Sind ihre Führungskräfte fähig das System zu verstehen und die Prozesse zu hinterfragen? Verstehen die Führungskräfte das Gesamtwerk einer Organisation? Wissen sie, was wirklich dahintersteckt oder machen sie es, weil es schon immer so war? Das heißt nicht, dass nur Führungskräfte bestehende Prozesse hinterfragen und Produkte bzw. Dienstleistungen optimieren sollten. Aber gerade Führungskräfte sind in jener „Macht-Position“, Dinge auch tatsächlich verändern zu können.

 

Kommunikation. Von welchen Problemen erzählen ihnen die Mitarbeiter? Nehmen sie sich die Zeit und hören sie genau hin?

 

Übersetzen. Sind sie fähig, Mitarbeitern die mit ihnen über das Problem bei ihrer Arbeit sprechen, auch zuzuhören und zu erkennen wo der Ursprung des Problems besteht?

 

Messen. Arbeiten sie aktiv mit Benchmarks und verfolgen sie auch, ob sie die Benchmarks erreichen?

 

Beobachten. Sind sie in der Lage, durch Beobachtung ein Problem zu erkennen, das immer wieder auftritt? Erkennen sie Muster oder Situationen, die immer wieder zu diesen Problemen führen?

 

Führungskräfte sind vielbeschäftigte Personen und befinden sich meist in Schlüsselpositionen einer Organisation. Daher kann es leicht passieren, dass sie in eine gewisse Routine fallen und dabei Missstände und problematische Themenfelder leichter übersehen. Diese kleineren Probleme können langsam und leise zu einem monströsen Problem werden, dass später nur schwer in den Griff zu bekommen ist.

 

Nächsten Dienstag erscheint Teil 3 von 4, der die Führungstypen und Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern behandelt. Ich freue mich auf ein Wiederlesen.

 

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Liebe Grüße, Florian von PERDINO!

 

 



PERDINO

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