Diese 8 Skills beherrschen erfolgreiche Führungskräfte | Teil 4

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13.02
am 13.02.182018-03-20
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Skills erfolgreicher Führungskräfte | Teil 4 von 4

 

Heute ist der letzte Teil der vierteiligen Blogreihe zum Thema - "Skills erfolgreicher Führungskräfte"- zu lesen. Ich möchte heute noch zwei Antworten dazu geben, welche Fähigkeiten Führungskräfte brauchen, um erfolgreich zu sein. Kommentare und Kritik sind willkommen. Besonders von Führungskräften würde ich mich über einen Austausch freuen.

 

 

#7 Führungskräfte müssen ein Gefühl dafür haben welche Arbeit zu delegieren ist, ohne dabei selbst als arbeitsscheu zu gelten.

 

Mitarbeiter sind schnell frustriert, wenn sie merken, dass Führungskräfte viele Aufgaben sehr schnell an sie delegieren und selber nichts dazu beitragen. Dabei entsteht die typische - „Sie wissen wie's geht, aber sie können's nicht“- Konfliktsituation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften. Dieser Umgang mit Mitarbeitern kann zu einem großen Problem werden und führt häufig dazu, dass Mitarbeiter das Gefühl haben, nicht das notwendige Vertrauen zu ihrer Arbeit zu erhalten.

 

Idealerweise wissen Führungskräfte ganz genau, welche Art  und welcher Umfang von Arbeitsaufgaben für den jeweiligen Mitarbeiter optimal ist. Sie wissen, wie sie die Fähigkeiten ihrer Teammitglieder bei neuen und bestehenden Aufgaben einsetzen können. So können sie verschiedenste Arbeiten effizient an ihre Mitarbeiter weitergeben und dabei die Gewissheit haben, dass die besten Voraussetzungen dafür gegeben sind. Da wir aber nicht in einer idealen Welt leben, gibt es hier einen Fahrplan für gutes Delegieren:

 

Kenne das Team. Beobachten sie die Mitarbeiter in ihrem Tun und Verhalten in verschiedensten Situationen oder Konstellationen im Team. Sprechen sie mit ihnen darüber und lernen sie, worin die einzelnen Teammitglieder am besten sind und wo sie sich am wohlsten fühlen.

 

Große Aufgaben herunterbrechen. Delegieren bedeutet oft, eine große Aufgabe auf viele kleinere Aufgabenstellungen aufzuteilen. Kleinere Arbeitseinheiten sind leichter zu managen und auf das geforderte Resultat hinzuführen. Gute Führungskräfte sind in der Lage, diese großen Aufgaben zu erkennen, richtig aufzusplitten und gekonnt zu verteilen.

 

Trainiere und coache dein Team. Delegation ist für Mitarbeiter eine Chance, neue Dinge zu lernen zu dürfen. Führungskräfte können durch geschicktes Delegieren, ihre Mitarbeiter für gewisse Aufgaben, gezielt trainieren. So können die gewünschten Fähigkeiten für spätere, ähnliche Aufgaben leichter und sorgenfreier abgegeben werden. Dieses Training bringt Mitarbeiter dazu, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Außerdem motiviert sie das Vertrauen der Führungskraft für schwierigere oder neue Aufgaben eingesetzt zu werden.

 

Für Perfektionisten unter den Führungskräften ist es schwierig, Aufgaben zu delegieren. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass jemand anderes die Aufgabe so erfüllen kann wie sie sich das vorstellen. Sie tendieren häufig dazu, Aufgaben lieber selbst zu erledigen, bevor sie es jemand anderen zeigen, wie es geht. Vielleicht erinnern sie sich an den Abschnitt, wo es um Motivation ging? Verweigern sie ihren Mitarbeitern an Aufgaben zu wachsen, laufen sie Gefahr, diese zu demotivieren.

 

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#8 Gute Führungskräfte sind in der Lage optimales Zeitmanagement zu betreiben.

 

Es reicht nicht aus, lediglich Mitarbeiter und die dafür notwendigen Arbeitsressourcen zu organisieren. Führungskräfte müssen auch den Faktor Zeit gut managen können.

 

Für manche Menschen ist das ein naturgegebenes Talent. Sie sind organisiert, diszipliniert, arbeiten häufig mit einer to-do-Liste und erkennen, welche Aufgaben zu priorisieren sind und welche auf später verlegt werden können. Wenn sie nicht zu diesen Talenten gehören sind hier ein paar Tipps, die dabei helfen können, die Zeitressourcen besser zu organisieren.

 

Eine Top-Down-Liste führen. Erstellen sie jeden Tag eine Liste. Die ersten Aufgaben sind jene, die auf alle Fälle erledigt werden müssen. Weiter unten stehen jene, die getan werden können. Die Liste gibt einen Überblick zu den wichtigsten Aufgaben und gibt in stressigen Situationen ein Gefühl von Kontrolle. Zudem behält man den Überblick, welche Aufgaben bereits abgeschlossen sind und somit den Kopf befreien.

 

Aufgaben geschickt verteilen. Notieren sie, wer von den Mitarbeitern die Aufgaben auf dieser Top-Down-Liste am besten umsetzen kann. Wenn die Entscheidung noch nicht getroffen werden kann ist es ratsam, die Aufgaben im Team zu diskutierten und anschließend zu verteilen.

 

Aufgaben in Kategorien einteilen. Für jene Aufgaben, die selbst zu erledigen sind, können Kategorien hilfreich sein. Zum Beispiel sind anstehende Aufgaben im Office und andere Tasks im Verkauf zu erledigen. Es hilft, einen klaren Überblick zu haben indem man die Aufgaben übergeordneten Kategorien zuteilt. So können Gespräche und Themenstellungen effizienter gestaltet werden. Außerdem behält man den Überblick, welche Aufgaben wann, wo und wie zu erledigen sind.

 

Wenn sie Führungskraft sind und ihr Zeitmanagement nicht unter Kontrolle haben, wird sich das auf ihr Teamgefüge auswirken. Effizienz und Produktivität hängen sehr stark davon ab, wie Führungskräfte Zeiten und Aufgaben planen und managen. Außerdem sollten Führungskräfte nicht vergessen, dass sie sich automatisch in einer Vorbildrolle gegenüber ihren Mitarbeitern befinden. Gehen sie als gutes Beispiel voran und sie werden mit ihrem Team erfolgreich sein.

 

Ich wünsche viel Erfolg beim Reflektieren der eigenen Führungsarbeit. Vielleicht ist der eine oder andere Punkt ja bereits bekannt. Nehmen sie die Veränderung in ihrem Führungsstil in Angriff. Sprechen sie mit ihren Mitarbeitern darüber, dass sie ihre Führungsarbeit besser und effizienter machen wollen. Sie werden mehr Zustimmung aus den eigenen Reihen erfahren, wenn sie Veränderungen frühzeitig und kooperativ kommunizieren. In der Regel  werden sie auch auch mehr Verständnis erfahren und Unterstützung bekommen.

 

 

Liebe Grüße, Florian von PERDINO.

 

 



PERDINO

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