Recruiting im Wandel - Die Generation Z ist am Arbeitsmarkt angekommen!

Blog

pexels

17.04
am 17.04.182018-11-06
von


Die Ältesten unter ihnen sind gerade einmal 23 Jahre alt und bewegen sich bereits mit großen Schritten auf den Arbeitsmarkt zu. Viele der Generation Z verfügen über eine höhere Bildung, gelten als hochmotiviert und sind sehr selbstbewusst. Sie gehören der Geburtskohorte zwischen 1995 und 2010 an. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern, der Generation X und Y, ist diesen jungen Personen eine Welt ohne digitale Technologien völlig unbekannt. 

 

Für die Generation Z ist die Anwendung und Existenz der neuesten Technologien selbstverständlich, da diese von Beginn an in ihrem Alltag mitintegriert wurden. Die Jugendlichen haben im Vergleich zu ihren Vorgängern einen ganz anderen Zugang zur Informationsgewinnung. Das betrifft auch ihre Suche nach Ausbildungsplätzen und auch die Vorgehensweise bei ihrer Jobsuche. Inwiefern beeinflusst die Generation Z den Arbeitsmarkt? Welche Informationskanäle nutzen die jungen Erwachsenen bei ihrer Jobsuche und was müssen Recruiter zukünftig beachten, um die Generation Z für ihr Unternehmen gewinnen zu können?

 

Die Dominanz der Smartphones

Die 18 bis 23-Jährigen gelten als sehr technikaffin und werden auch als Digital Natives bezeichnet. Eine Befragung der Studierenden-App Studo, die 934 Teilnehmende umfasst und 83,7% davon der Generation Z angehören, hat ergeben, dass mit 98,4% nahezu alle Studierenden auf ihrem Smartphone nach Jobs suchen. Der bevorzugte Bewerbungsprozess am Smartphone verläuft zum größten Teil per E-Mail (83,4%), viele unter ihnen befürworten aber auch Bewerbungen per Online-Formular (64,0%). Außerdem spielen zudem persönliche Empfehlungen wie etwa durch Eltern oder Freunde eine große Rolle.

 

Erwartungen an die Arbeitswelt

Die Generation Z wünscht sich einen angemessenen Ausgleich zwischen Job und Freizeit. Im Allgemeinen werden die Personen dieser Zielgruppe als sehr ungeduldig beschrieben, da sie stets nach Abwechslung suchen. Es geht ihnen vorwiegend um Lebenslustmaximierung. Eine fixe Anstellung in einem angesehenen Unternehmen ist ihnen zwar wichtig, sie fühlen sich aber nicht zwangsweise längerfristig an das Unternehmen gebunden. Die Bindung besteht vorwiegend zu einzelnen Projekten, welche spannend, interessant und abwechslungsreich sein müssen. Ihre Einsatzbereitschaft ist dabei aber sehr hoch. 

 

Die Akquise der Generation Z

Um die Generation Z für sich zu gewinnen, muss man dort nach ihnen suchen, wo sie sich am Meisten aufhalten, wie etwa auf sozialen Plattformen und mobilen Endgeräten. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Akquise der Digital Natives lautet: Perspektiven bieten. Wie? Indem man einerseits Jobinserate so gestaltet, dass sich die zukünftigen Eroberer des Arbeitsmarktes persönlich dabei angesprochen fühlen und andererseits ist es wichtig das eigene Unternehmen so darzustellen, dass es für die Jugendlichen als hoch ansprechend, interessant und aufregend wahrgenommen wird. Das Ziel muss klar sein: Die Jobsuchenden müssen sofort das Verlangen verspüren, sich beim Unternehmen bewerben zu wollen.

 

Recruiter stehen somit vor der Herausforderung die Generation Z auf ihren Smartphones zu erreichen, um sie nachhaltig für ihr Unternehmen zu gewinnen. Dafür gibt es bereits eine Vielzahl von Online-Jobportalen, welche aber noch nicht alle für mobiles Recruiting optimiert sind. Studo ist eine der wenigen Anbieter in Österreich, die neben einer Studierenden-App auch ein Jobportal betreibt, welches auf mobilen Endgeräten verfügbar ist und es so Recruitern ermöglicht die Generation Z, die Experten der Zukunft, unkompliziert zu erreichen.

 

Ein Beitrag von Verena Fath, Bloggerin bei Studo, powerd by PERDINO.

www.studo.co/fuer-unternehmen

 

 

Du willst coole & informative Blogartikel vor allen anderen lesen?

Dann melde dich zum Newsletter an!

 JETZT ANMELDEN 

 



PERDINO

Kommentare


Ich bin Personalberater in Wien. Es fällt mir auf, dass gerade bei der Vermittlung der Generation Z die Unternehmen im Recruitingprozess zu kämpfen haben.
Geschwindigkeit, Entscheidungen, Anreize, Ansprüche - da ist oft ein großer Gap zwischen Unternehmen die junge und agile Mitarbeiter finden wollen und den alten Organisationsformen und Denkmuster. Wer von euch hat noch diese Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um?
Karl am 08.05.18

Hinterlasse ein Kommentar


Dienstleister finden:


Finden
Social Media